Hundegeschirr MaZter – warum?

Warum nutze ich das Hundegeschirr MaZter? Was bringt es, ist es eine Alternative zu einem anderen Geschirr?

Kurz gesagt: Ich kann mit dem neuen Hundegeschirr wieder ganz entspannt mit dem Hund laufen!

„Mein Hund zieht trotz Hundegeschirr wie verrückt an der Leine!“
Diesen und ähnliche Sätze hören wohl viele Trainer und viele Trainer haben viele unterschiedliche Methoden, dem Hund diese Unart abzutrainieren. Es gibt Hunde, die noch nie an der Leine gezogen haben, andere wissen gar nicht, das man auch langsam und entspannt voran kommt.
Meist melden sich Hundebesitzer bei mir, wenn sie es kaum noch ertragen können, dass der Hund beim Spaziergang ständig an der Leine zerrt und zieht. Oft hilft ein gängiges Halsband oder Hundegeschirr nicht mehr weiter. Viele Hundebesitzer suchen dann nach einer Alternative für Halti, Julius oder Curli.
Es ist wichtig, das Ziehen gar nicht erst zur Gewohnheit werden zu lassen und den Hund jederzeit unter Kontrolle zu halten.

Wenn der Hund durch Halsband oder Hundegeschirr nicht mehr unter Kontrolle zu bringen ist, setze ich das CrazyDog MaZter Hundegeschirr ein. Es sieht aus wie ein normales leichtes Geschirr, bietet aber einige Vorteile gegenüber anderen Hundegeschirren.
Es hat keine Gemeinsamkeiten mit den sogenannten Anti-Zieh-Geschirren (“Gentle Dog“ ), wo dünne Nylonbänder unter den Achseln des Hundes durchgeführt werden und bei Zug schmerzhaft reiben und drücken!
Das CrazyDog MaZter Hundegeschirr arbeitet gegen den Oppositionsreflex. Das bedeutet: Zug erzeugt Gegenzug. Dies ist ein natürlicher Reflex, der auch bei uns Menschen funktioniert. Der Hund hat von klein auf gelernt, das er in die Richtung, in die er zieht, auch weiter läuft.

Wenn er am Ende der Leine angekommen ist, wird die Hundeleine straff gespannt, d.h. es kommt Zug auf Leine und Hundegeschirr. Damit wird der Oppositionsreflex ausgelöst. Es kommt immer wieder zu einer Mischung aus Oppositionsreflex und Operanter Konditionierung (Lernen am Erfolg) und siehe da, innerhalb kurzer Zeit hat der Hund es perfekt gelernt, zuverlässig an der Leine zu ziehen!

Dieses erlernte Verhalten muss dem Hund nun wieder abtrainiert werden und kann sich bei manchen Kandidaten als echte Herausforderung entpuppen.
Hier kommt das

Hundegeschirr CrazyDog MaZter

als neue Alternative zum Einsatz! Es wird über den Kopf gezogen und am Bauch verschlossen. Ein Gurt führt über die Brust, der andere ganz normal um den Bauch. Ein Not-Griff oben am Hundegeschirr sorgt für sicheren Halt, wenn der Hund schnell unter Kontrolle gebracht werden muss. Am Griff ist ein zusätzlicher Ring befestigt, der eine “normale” Befestigung am Rücken ermöglicht.

Brustring am maZter Hundegeschirr, Alternative, CrazyDog Hundeschule & ShopUm mit dem Hund wieder entspannt Gassi zu gehen, wird der Haken der Leine vorn am dem Ring, der an der Brust aufliegt, befestigt. Schon beim Loslaufen merken die meisten Hunde, das jetzt etwas anders ist und laufen ruhiger. Diesen Moment nutze ich aus, um den Hund sofort für sein Verhalten zu belohnen: Dem Hund muss deutlich gemacht werden, das er etwas richtig macht! Er versteht nun: wenn er locker an der Leine läuft, wird er belohnt!

Falls der Hund nun doch mal richtig in die Leine geht, wird er sofort merken, dass er nicht voran kommt sondern sich selbst in Richtung des Hundeführers schiebt. Diesen Moment nutze ich nun wieder aus, um den Hund mit einem Kommando auf mich aufmerksam zu machen und heran zu rufen. So kann ich auch zuverlässig ein neues Kommando einbauen.

Man stellt nun fest, dass der Hund durch positive Bestätigung schneller, effizienter und viel lieber lernt als durch Bestrafung und Druck. Dies fördert die Mensch-Hund-Bindung und sorgt immer dafür, dass dein Hund gerne für dich und mit dir arbeitet.

Meiner Erfahrung nach wird diese positive Methode, dem Hund das ruhige Laufen an der Leine beizubringen, schnell von den Hunden selbst angenommen. Rasse, Alter und Ausbildungsstand spielen hier natürlich ebenso eine Rolle wie die Konsequenz und der zeitliche Auffand des Halters.

Egal ob groß und kräftig oder klein und zierlich, das CrazyDog MaZter Hundegeschirr ist für jeden Hund geeignet. Bei älteren Hunden sollte man langsam und mit Geduld trainieren. Diese können meist nicht mehr so schnell reagieren, sind schlecht zu Fuß, haben Schmerzen oder knicken schnell um. Darauf sollte beim Training unbedingt Rücksicht genommen werden.

Und nun wünsche ich viel Spaß beim entspannten Gassigehen, beim Social Walk oder unserer Welpenspielstunde!

Welpenspielstunde und mehr – neu ab 2019

Welpenspielstunde und der Social Walk im Paket: unsere Neuerungen ab 2019 in deiner CrazyDog Hundeschule!

Welpenspielstunde:

Welpenspielstunde, neu ab 2019 in der CrazyDog Hundeschule
Welpenspielstunde: neu ab sofort

Zum Jahresbeginn 2019 starten wir unsere erste Welpenspielstunde.
Hierbei geht es vordergründig darum, dass der Welpe mit anderen Welpen spielen und toben kann. Kleine erzieherische Aspekte bauen wir natürlich auch mit ein, stehen jedoch nicht so im Vordergrund wie bei einem „normalen“ Welpenkurs.

Wir treffen uns in entspannter Runde auf Feld, Wiese oder Wald. Genau da, wo du auch sonst spazieren gehst und es immer wieder neue Dinge für die Kleinen zu entdecken gibt.

Welpenspielstunde, neu ab 2019 in der CrazyDog HundeschuleZusammen mit anderen Welpenbesitzern kannst du Körpersprache, Ausdrucksverhalten und Spielverhalten der Hunde kennenlernen und beobachten. Selbstverständlich beantworten wir auch Fragen – wir werden viel Gelegenheit haben, uns gegenseitig auszutauschen!

Ohne Druck und Zwang lernt dein Welpe andere Hunde und Menschen auf spielerische Art und Weise kennen. Kein Hund muss irgendetwas können. Die Welpen sollen einfach nur Spaß haben und ihr Sozialverhalten verbessern. Dies ist für das weitere Hundeleben wichtig, um auch später mit Hunden verschiedener Rassen und Größen zurecht zu kommen.

Jeder Welpenbesitzer kann  sich anmelden, egal welche Hunderasse.
Die Zeiten und Treffpunkte geben wir rechtzeitig bekannt. In der Regel führen wir die Welpenspielstunden am Wochenende durch. Dabei planen wir vorerst mit einem 3-Wochen-Rhythmus.

Dauer: 45 Min.
Kosten: 10 € pro Team (Hund mit Halter)

Social Walk:

Auch dieses Jahr machen wir weiter mit unserem Social Walk!
Da der Walk im vergangenen Jahr sehr gut angenommen wurde, möchte ich aktuellen und zukünftigen Teilnehmern die Möglichkeit geben, den Social Walk auch im Paket zu buchen. Dies hat den Vorteil, sicher einen Platz zu bekommen und obendrein zu sparen.

Social Walk, CrazyDog Hundeschule
Social Walk

Ab 2019 bieten wir 3er, 5er und 8er Karten zur Buchung an.
Buchen kann jeder mit einem, zwei oder mehr Hunden, egal welche Rasse. Die Zeiten und Treffpunkte geben wir wieder rechtzeitig bekannt. Der Social Walk findet alle vier Wochen am Wochenende statt.

Kosten: 14 € pro Team, 20 € pro Team mit zwei Hunden

Social Walk Karten und Bedingungen:

3er Karte: 40 € je Team, mit  2 Hunden: 55 €
5er Karte. 65 € je Team, mit 2 Hunden: 85 €
8er Karte: 92 € je Team, mit 2 Hunden: 116 €

Der Kauf der jeweiligen Karten ist verbindlich, der Kaufpreis wird nicht zurückerstattet!
Eine Ratenzahlung ist nicht möglich.
Die Bezahlung erfolgt bar oder per Überweisung. Es wird eine Quittung über Buchungsbetrag ausgestellt.

Wichtig: Bei nicht rechtzeitigen Absagen (mindestens 48 Stunden  vor dem geplanten Walk), gilt der Social Walk als „teilgenommen“ und ein Ersatztermin kann nicht mehr beansprucht werden!
Wird rechtzeitig abgesagt, kann der Social Walk später nachgeholt werden und verfällt nicht!
Muss ein Termin durch die Hundeschule abgesagt werden, hat dies keinen Einfluss auf die gekauften Karten. Ein neuer Termin wird in diesem Fall  schnellstmöglich bekannt gegeben.

Es geht weiter: Social Walk regelmäßig

Social Walk ab 14. Oktober alle drei Wochen

Natur geniessen beim Social Walk, CrazyDog Hundeschule
Natur genießen beim Social Walk

Ab Sonntag, dem 14.10.2018, geht es weiter mit dem Social Walk in und um Meiningen!

Unsere Ausflüge in die Natur wurden bisher so gut angenommen, dass ein fester Rhythmus die Planung für alle teilnehmenden Teams Sinn macht.

Wir treffen uns mit unseren vierbeinigen Freunden dann regelmäßig sonntags alle drei Wochen. Die Veranstaltung wird damit ab sofort fest ins Programm der CrazyDog Hundeschule aufgenommen. Die Touren führen uns wieder durch Meiningen und in die grüne Umgebung.

Also: bitte nicht lange überlegen, möglichst schnell anmelden und teilnehmen – egal welcher Hund, ob groß oder klein! Wer möchte, kann sich schon jetzt anmelden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer!

Die Anmeldungen können ab sofort per WhatsApp, Messenger, telefonisch oder per Mail erfolgen. Natürlich kann man sich und seinen Hund auch über das Kontaktformular schnell und unkompliziert anmelden.

Social Walk bei Meiningen, CrazyDog Hundeschule

Genauere Informationen zur Vorbereitung und zum Ablauf findet Ihr in meinem Blogbeitrag zum Thema Social Walk.

Maulkorb als positives Hilfsmittel

Maulkorb, Crazydog Hundeschule & Shop, MeiningenHunde, die einen Maulkorb tragen, stecken viele von uns meist direkt in eine Schublade, da wir den Maulkorb im Grunde genommen mit etwas Negativem verknüpfen.

Warum wirkt ein Maulkorb negativ?

Warum denken wir, wenn wir einen Hund mit einem Maulkorb sehen, er sei bösartig, hoch aggressiv oder nicht gesellschaftsfähig?
In diesem Blogbeitrag widme ich mich dem Maulkorb und wie wir uns diesen positiv nutzbar machen können. Außerdem zeige ich auf, wofür er angewendet werden kann.

In meiner Arbeit habe ich immer wieder mit Hunden zu tun, die im eigenen Rudel beißen, den eigenen Besitzer beißen oder auch andere Menschen und Hunde. Die Gründe hierfür sind sehr unterschiedlich und es bedarf einer gründlichen Anamnese um abzuklären, warum der Hund in einer speziellen Situation gebissen hat.

Gründe wie mangelnde Sozialisation, negativ gemachte Erfahrung oder falsche Bestätigung seitens des Halters sind nur wenige Beispiele, warum ein Hund beißt.

KEIN HUND kommt bösartig auf die Welt: Der Mensch macht ihn zu dem was er ist!

Maulkorb, Crazydog Hundeschule & Shop, MeiningenIn erster Linie dient der Maulkorb ganz einfach dem Schutz anderer Menschen und Hunde! Aber er kann noch ganz andere Dinge. Wenn ein Hund gebissen hat, ist das meist für die Besitzer schwer zu verstehen und viele entwickeln Angst gegenüber ihrem eigenen Hund. Situationen werden gemieden oder man lässt dem Hund dieses Verhalten durchgehen, in der Hoffnung es legt sich wieder.

Doch dies ist ein Trugschluss! Da der Hund immer wieder Erfolg mit diesem Verhalten hat, festigt sich das Fehlverhalten und der Hund entwickelt es weiter. Wenn der Hund sich dann nicht mehr kämmen lässt, nach anderen Hunden beißt oder sogar Kinder und fremde Menschen bedroht, ist es höchste Eisenbahn etwas zu tun.

Wie schon gesagt: die Palette aus Gründen warum ein Hund beißt, ist sehr groß und es sollte dringend abgeklärt werden, welche Motivation dahinter steckt!

Der Maulkorb als positives Hilfsmittel

Am Anfang des Trainings steht die positive Verknüpfung mit dem Maulkorb. Den Maulkorb machen wir dem Hund in der Regel mit Leckerli „schmackhaft“. Bis der Hund den Maulkorb völlig freiwillig anlegt (heißt: er versucht ihn nicht abzustreifen oder zeigt Meideverhalten beim Anlegen), können ein paar Wochen vergehen. Letztendlich wird es für ihn das gleiche sein wie ein Halsband oder Geschirr.

Nehmen wir das Beispiel des Nicht-Kämmen-Wollens. Wenn ein Hund öfters geschnappt hat, reagiert der Mensch meist mit zurückziehen, der Hund wird also zukünftig nicht mehr gekämmt und hat mit seinem Schnappen das erreicht was er wollte: Frauchen lässt ihn in Ruhe. Auch sollte auch hier vorher geklärt werden: Warum möchte er nicht gekämmt werden? Schlechte Erfahrung mit dem Kamm? Körperliche Beschwerden?

Gehen wir von einem gesunden Hund aus, der nicht richtig an das Kämmen gewöhnt wurde. Hier machen wir uns den Maulkorb zunutze. Nach erfolgreichem Maulkorbtraining ziehen wir dem Hund nun jedes Mal den Maulkorb beim Kämmen auf. Allein die Tatsache, dass der Hund den Maulkorb trägt, löst andere Gefühle in uns Menschen aus. Vorher war diese Situation sowohl bei Hund als auch bei Mensch mit negativen Gefühlen und Emotionen verknüpft. Nun kann der Besitzer entspannt ans Training gehen und den Hund nach und nach daran gewöhnen, das der Kamm nichts schlimmes ist. Die positive Stimmung überträgt sich ebenso auf den Hund. Der Mensch weiß, dass er nicht gebissen wird und kann wesentlich entspannter trainieren.
Dies machen wir uns so in vielen Situationen zunutze. Ein Hund, der immer wieder andere Hunde angreift, hat so eine Chance, Stück für Stück auf positive Art und Weise zu lernen, andere Menschen und Hunde zu akzeptieren und tolerieren. Durch den Maulkorb wird daher er selber geschützt, andere Hunde und auch der Mensch. Diese Grundlage bietet Sicherheit für ein erfolgreiches Training.

Zusammenfassend können wir zum Maulkorb sagen:

  • Er bietet Sicherheit gegenüber dem Träger, anderen Hunden und Menschen.
  • Er schafft eine andere emotionale Stimmung, die für ein entspanntes Training wichtig ist, sowohl bei Hund als auch bei Mensch.
  • Positiv konditioniert ist er für den Hund nicht schlimm, gleichzusetzen mit Halsband oder Geschirr.
  • Er kann dem Hund zu neuen Freiheiten verhelfen, denn wenn er lernt wieder mit anderen Hunden, Kindern oder Menschen auszukommen, stärkt das ihm im Sozialverhalten, der Kommunikation und die Bindung zum Besitzer wird gefestigt.

Wir sehen, dass der Maulkorb nicht nur ein Maulkorb ist, der den Hund daran hindern soll, andere zu beißen. Er ist noch viel mehr und sollte nicht immer nur negativ betrachtet werden. Ohne einen Maulkorb hätten viele Hunde kaum eine Chance auf Therapie oder ein neues Zuhause.

Also: falls das nächste mal ein Hund mit Maulkorb über die Straße geführt wird, heißt dies nicht gleich er ist von Grund auf böse. Wir sollten dies lieber positiv betrachten und uns für den Hund freuen, dass er die Chance bekommt auch mit Maulkorb in einer Familie zu leben, die ihn so akzeptiert wie er ist.
Und auch zum Schluss muss ich noch mal erwähnen, leider gibt es immer wieder Fälle, wo der Mensch aus mangelnden Wissen oder anderen Gründen versagt hat. Der Hund muss dies mit einer lebenslangen Maulkorbpflicht oder schlimmeren bezahlen.

Egal ob groß oder klein, Dackel oder Bullterrier: immer ist der Mensch am anderen Ende der Leine und hat eine Verantwortung dem Tier und seinen Mitmenschen gegenüber. Dies sollte ernst genommen werden, denn zum Schluss ist es der Hund, der für die Fehler des Menschen bezahlen muss. Manchmal sogar mit dem Tode.

Ich biete in meiner Hundeschule auch ein Maulkorb-Training bis hin zum Social Walk an. Kennen Sie schon unser neues Hundegeschirr CrazyDog maZter?

Auf den Welpen gekommen!

Erste wichtige Schritte mit dem Welpen

Welpen - Erziehung und mehr, CrazyDog Hundeschule & Shop, MeiningenSie möchten einen Welpen aufnehmen? Wenn ein Welpe ins Haus kommt, sind alle Familienmitglieder erst mal  aufgeregt und freuen sich über den neuen Bewohner. Doch sollte man vorher genau überlegen, ob man es sich zeitlich und finanziell die nächsten 10 oder 15 Jahre leisten kann, einen Hund zu unterhalten. Hier spielen Rasse und Größe eine wichtige Rolle.
Ein großer Hund brauch mehr Futter, kleinere kann man leichter mit in den Urlaub nehmen. Auch über die Rasse sollte man sich vorher unbedingt Gedanken machen, denn der Hund sollte in die Familie passen und auch dementsprechend gefördert und gefordert werden. Wenn man den ganzen Tag arbeitet oder eher ein Couchpatato ist, sollte man auf Rassen wie Australien Shepard oder jegliche Rassen, die ein hohen Energielevel haben, verzichten.
Ein Irrglaube ist es außerdem, dass kleine Hunde weniger Auslauf brauchen. Auch die kleinen brauchen Bewegung und Auslastung. Gerade sehr bewegungsfreudige Hunde entwickeln Verhaltensstörungen, wenn sie zu wenig raus kommen oder nur durch die Gegend getragen werden.
Hunde sind soziale Wesen und brauchen dringend soziale Kontakte zu Artgenossen.

Wichtig ist es, den Welpen von Anfang an an andere Hunde verschiedenster Rassen heranzuführen. Nur so kann er soziale Verhaltensweisen erlernen, sich selbst austesten und Erfahrungen fürs Leben sammeln.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Alleinebleiben: Auch wenn wir vielleicht anfangs immer die Möglichkeit, haben den Hund überall mit hin zu nehmen, sollten wir ihm beibringen, auch mal alleine zu sein. Es gibt viele Momente, wo der Hund einfach nicht mit kann oder darf.

Hier kann ein gutes Training von wichtiger Bedeutung sein, um später keine Probleme zu bekommen. Wenn der Hund nie gelernt hat alleine zu sein, kann es schwierig und langwierig werden ihm dies später bei zubringen.

Ein weiterer Punkt ist die Stubenreinheit. Damit sollte sofort begonnen werden, wenn der Welpe ins Haus kommt. Da ein Welpe nur eine kleine Blase hat, kann er noch nicht lange anhalten und gerade nach dem Spielen, Fressen und Schlafen müssen die meisten Welpen ihr Geschäft erledigen.

Auch nachts muss ein Welpe alle 2-3 Stunden mal kurz nach draußen. Wenn das Training konsequent durchgezogen wird, lernt der Welpe recht schnell, wo er sein Geschäft zu erledigen hat.

WICHTIG

Viele Hundebesitzer sind immer noch der Meinung, den Hund mit der Nase in seine Hinterlassenschaften zu tunken. Dies ist veraltet, schadet der Vertrauensbasis und der Hund kann diese Erfahrung falsch verknüpfen. Desweiteren ist die Hundenase ein sehr sensibles Körperteil des Hundes.  Unsere Hunde können Gefühle riechen und haben etwa 200 Mio. Geruchszellen, der Mensch nur etwa 25 Mio.

Also bitte: falls der Welpe doch mal im Haus etwas „verliert“, so wird es ruhig und ohne großes Aufsehen weg gemacht und der Hund nach draußen gebracht.

Jeder Hund ist individuell und lernt unterschiedlich schnell. Also ist auch hier Konsequenz und Ausdauer gefragt, dann klappt es auch mit dem Sauberwerden.

Gerade die ersten Wochen des Welpen sind sehr prägend. Bis etwa zur 15. Woche sollte er mit den wichtigsten Umweltreizen in Kontakt kommen: zum Beispiel andere Tiere, Kinder, Gerüche und Geräusche. Auch das Muttertier und die Verhältnisse in der Zeit bei der Mutter spielen eine große Rolle für sein weiteres Leben.

Alles was er in dem ersten Wochen gelernt oder auch nicht gelernt hat, was er positiv oder negativ verknüpft hat, wird wie angeboren erscheinen und ist nur schwer bis gar nicht zu therapieren. Auch über diese Zeit hinaus bis zu seinem Lebensende kann ein Hund lernen, jedoch sind die ersten Wochen und Monate von großer Bedeutung.

Man sollte sich im Klaren sein, wenn man sich einen Welpen holt, diesen auch rassegemäß auszulasten, zu erziehen und ihm alles Nötige beizubringen. Dies kostet viel Zeit, Energie und Konsequenz!

Durch liebevolle, aber konsequente Erziehung kann man aus jedem Welpen eine tollen Familienhund machen, der sich gerne in die Familie einfügt!

Für Fragen zum Thema Welpen stehe ich natürlich jederzeit zur Verfügung.

Der Social Walk

Der Social Walk ist ein Lernspaziergang oder auch Sozialisierungsspaziergang für Mensch und Hund.

Besonderheiten des Social Walk

Ein Social Walk bietet verschiedene Möglichkeiten, spezielle Problemsituationen zu üben. Wichtig ist dabei vor allem:

  • Hunde können andere Hunde beobachten und lernen, diese bei Begegnungen zu tolerieren.
  • Das Sozialverhalten kann weiter erlernt und verfeinert werden.
  • Positive Erfahrungen mit Artgenossen entstehen durch Einhalten und Respektieren der Individualdistanz.
  • Unsicherheiten, Ängste und Aggressionen werden abgebaut und umgelenkt.

Die Hunde werden im entsprechenden Abstand zueinander an der Leine geführt. Hundekontakt findet nur nach vorheriger Ansprache und unter ständiger Kontrolle statt. Damit sich Mensch und Hund nicht überfordert fühlen, wird auf die individuelle Distanzzone jedes Einzelnen ganz besonders Rücksicht genommen.

Die Teams haben die Möglichkeit zu lernen, wieder entspannt mit anderen Hundehaltern Gassi zu gehen und Hundebegegnungen souverän zu meistern.

Themen wie

  • Andere Hunde und/oder Menschen kreuzen, wie gehe ich damit um?
  • Radfahrer, Reiter o.ä. kommt entgegen, was ist zu tun?
  • Sicherer Umgang mit Situationen, die während eines Spaziergangs unerwartet auftauchen können.
  • Ruhiges Laufen mit anderen Menschen und Hunden usw.

werden mit bearbeitet.

Der Social Walk ist auf jeden Fall geeignet für

  • Hunde, die aus unterschiedlichsten Gründen Probleme mit Hundebegegnungen haben oder mit Menschen unangemessen umgehen.
  • Hunde, die gar nicht erst lernen sollen, die angesprochenen Probleme zu entwickeln.
  •  Jeden Hund, egal welche Größe, Rasse und Alter ( Ausnahme Welpen, s.u.)

Social Walk, CrazyDog Hundeschule & Shop, MeiningenDie Sozialisierungsspaziergänge bieten eine Abwechslung zum alltäglichen Gassi-Gang. Die Besitzer haben die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen.

Nur wenn sich Hund und Mensch immer wieder den alltäglichen und nicht alltäglichen Herausforderungen stellen, kann sich längerfristig ein Lernerfolg einstellen.

Organisatorisches:

Die Walks finden ab 3 Teilnehmern an unterschiedlichen Orten statt und werden von mir individuell je nach Problematik, Ausbildungsstand oder Alter zusammengestellt.

Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, wie alt der Hund ist, da bei Welpen gesonderte Mini-Treffs mit speziellen Übungen zusammengestellt werden können (Anzahl der Anmeldungen entscheidet).

Bitte melden Sie sich rechtzeitig an! Eventuelle Absagen sollten möglichst bis spätestens 24 Stunden vor dem Termin erfolgen.

Dauer: 60 bis 90 Minuten
Kosten: 14 € pro Team
Wann: sonntags, feiertags,
Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben
Wo: Treffpunkt wird rechtzeitig bekannt gegeben

Was wird benötigt?

  • Geschirr und/oder Halsband, Führleine, Schleppleine, KEINE Flexi!!
  • Schmackhafte Leckerli, auch Klicker, Dummy o.ä. können zur Unterstützung mitgebracht werden,
  • angemessene Kleidung und Schuhe,
  • bei warmem Wetter Wasser für Hunde,
  • Kotbeutel

Während des Walks erwarte ich von allen Teilnehmern Rücksichtnahme und Verständnis gegenüber den anderen. Der Spaziergang soll allen Spaß bereiten und zum Lernerfolg führen.

Hundehalsband oder Geschirr?

Das ist genauso ein hitziges Thema wie die Ernährung unserer Hunde.
Ich persönlich denke: jeder sollte erst mal für sich selbst entscheiden ob Hundehalsband oder Hundegeschirr oder beides. Wenn man sich jedoch entschlossen hat ein Geschirr zu kaufen, tut man sich bei der Auswahl recht schwer. Das Angebot ist einfach riesig!
Es gibt unterschiedlichste Geschirre für verschiedene Ansprüche:

  • das Norwegergeschirr,
  • Zuggeschirre,
  • Sattelgeschirre,
  • Step-in-Geschirre,
  • Führgeschirre und
  • Sicherheitsgeschirre,

um nur einige zu nennen.

Hundegeschirr, Geschirr maZter, CrazyDog Shop, Hundeschule, MeiningenDie Auswahl ist groß. Vor dem Geschirrkauf ist zu überlegen, wofür man das Geschirr braucht und was der Hund für ein Typ ist.
Für zum Beispiel sehr ängstliche und unsichere Hunde, die es in der Panik schaffen, sich aus dem Geschirr zu befreien, empfiehlt sich ein sogenanntes Sicherheitsgeschirr, was es dem Hund fast unmöglich macht, auszubrechen.
Um sich einen ersten Überblick zu verschaffen, geht man am besten ins nächste Zoogeschäft oder recherchiert im Internet.
Wichtig bei der ersten Anprobe ist, dass der Hund nicht gestresst ist und das Anziehen des Geschirrs nicht als unangenehm empfindet. Hunde, die noch nie ein Geschirr getragen haben, können es anfangs als ungewohnt empfinden und sich sträuben, sich etwas über den Kopf oder die Beine ziehen zu lassen. Hier sollte man behutsam an die Sache rangehen und sich Zeit lassen.
Auch das Laufen am Geschirr sollte dem Hund beigebracht werden. Manche Hunde laufen völlig entspannt, andere fangen nach einer gewissen Zeit wieder an zu ziehen. Viele Besitzer, die sich ein Hundegeschirr zulegen weil der Hund am Hundehalsband zieht, können bitterlich enttäuscht werden. Wenn der Hund erstmal lernt, am Geschirr zu ziehen, ist es meist noch schwieriger den Hund zu halten, da die Zugkräfte erhöht werden. Gerade bei großen Hunden kann dies sehr unangenehm und anstrengend werden. Für diesen Fall kann ich das maZter-Geschirr aus eigener Erfahrung empfehlen!

Man sollte beim Kauf drauf achten, dass

das Hundegeschirr

  • gut anliegt,
  • den Hund nicht in der Bewegung einschränkt,
  • ihm nichts ab-, oder einquetscht,
  • keine Staunässe entstehen lassen kann,
  • und sich der Hund möglichst nicht selbst befreien kann. (Auch hier gibt es immer Ausbrechkünstler, vor denen kein Geschirr sicher ist)

Wenn dann das richtige Hungegeschirr gefunden ist und der Hund entspannt an diesem geht, steht einem angenehmen Spaziergang nichts mehr im Wege …